Logbuch-Archiv 2005 - Juli bis September

Alpencross August ist Lebensfreude (Foto: www.nightbiken.de) am Abend auf dem Feldbergkamm  -  stimmungsvoll

Logbuch (Def.): Schiffs- oder Mountainbiketagebuch, in dem Reiseziele, navigatorische Erkenntnisse und besondere Vorkommnisse während einer Fahrt eingetragen werden. Alle wichtigen Begebenheiten werden festgehalten, wie z. B. Wartung oder Ausfall einer Maschine, Kollisionen, besondere Funksprüche ... Jüngste Ausweitung des Begriffs ist das Weblogbuch, kurz Weblog oder Blog. Das Blog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.
 

km    
221


Mountainbiketour zum Feldberggipfel - Stationen
3 x hübsch und fit
Manu - die letzten Höhenmeter (auf 1500 m üNN)Abfahrt vom Seebuck in der Abendsonne

Zum Feldberggipfel
Damit alle mitkommen können, fahren wir erst um 13 Uhr los. Das Wetter ist noch einmal sommerlich schön und warm. Alle gemeinsam fahren wir bis St. Valentin. Dort trennen wir uns vorübergehend. Die Genüsslichen fahren nach Horben und legen in Windeseile 1000 Höhenmeter auf den Schauinslandgipfel zurück, per Seilbahn. Der harte Kern quält sich über Trails und Forstwege hinauf, per Bike. Treffpunkt ist das Berghotel "Die Halde", wo sich die Seilbahnfahrer bereits ausgiebig mit Kaffee und Kuchen gestärkt haben.

Aussicht über den Südschwarzwald genießen - auf dem Feldbergkamm

Wieder zusammen, fahren wir nun nach Notschrei, wo Tanja einen uns neuen Forstweg zeigt, der einen Großteil der nervigen Hauptstraße umgeht. Stübenwasen, Feldbergkamm, Todtnauer Hütte. Auf dem Weg zum Gipfel und dann oben am Feldbergturm genießen wir traumhafte Landschaftseindrücke. Und wir sind alle froh, hier zu sein.

Nicht unerwähnt bleiben soll Andis Öko-Vorschlag, anstelle der vielen Müllkippen im Lande doch besser das alte Feldseeloch zuzuschütten :-|
Wir haben das nicht weiter diskutiert und fahren steil abwärts, vorbei am Feldsee. Bevor wir den Heimweg durch das Zastlertal antreten, kehren wir noch ein im urgemütlichen Raimartihof. Neben Linseneintopf serviert uns die zuvorkommende Bedienung sogar alkoholfreies Erdinger Weizenbier, womit sich dieser gastfreundliche Hof als 100% bikesportkompatibel erweist.

Jetzt können wir doch noch unsere ganzen Armlinge, Langarmtrikots, Regenjacken, Windwesten u.s.w. auspacken, denn es wird schnell dunkel und kalt. Und wir wissen, dass eine solch herrlich lange Tour in diesem Jahr nicht mehr oft möglich sein wird.

221 besinnliche Ruhe auf dem Rosskopfturm (wenn da nicht ...)

besinnliche Ruhe
Freiburg(er) am AbendGestern 11 Leute beim Nachtbiken. Neuer Rekord. Da ist so eine Alleinfahrt auch mal ganz entspannend. Auf dem Rosskopfturm genieße ich allein in aller Stille das Abendrot. Allein? Plötzlich höre ich unten Stimmen. Kenne ich doch.
"Ehhh, haut ab", rufe ich grimmig herab. "Der Turm ist besetzt! Ich will allein sein!" Zu spät ...

221 unheimlich - ein Licht zu viel

Ein Licht zu viel Der Herbst rückt näher und mit ihm die eigentliche Zeit des Nachtbikens. Pünktlich finden wir uns am Schwabentor zu unserem mitt-wöchentlichen Nightride ein. Nach wenigen Minuten müssen wir in der hereinbrechenden Nacht bereits unser Licht einschalen. Im dichten Wald, oberhalb von St. Barbara kommt es mir plötzlich vor, als fahre ich durch irgend etwas Dunkles, etwas Kaltes. Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Nur eine Laune der Natur? Ich drehe mich um, zähle vorsichtshalber die Mitbiker durch, mache ein Foto. Seltsam. - Daheim am PC betrachte ich die Bilder und es wird mir unheimlich zumute; da ist ein Licht zu viel auf dem Bild ...

221 ZARTENhausen

FR>Sohlacker>St.Barbara>Zartenhausen>Rosskopf>St.Ottilien>Freiburg
Gemütliche Samstagsrunde kreuz und quer durchs Dreisamtal. Wollten wir eigentlich nur kurz fahren, verlängern wir bei bestem Spätsommerwetter immer wieder um ein Stückchen. Abschließend berichtet mein Polar CS200: 47,9km, V
Ø 15,5km/h, Vmax 53,1km/h, HFØ 115/min, HFmax 152/min, 1567kcal, TZ 4h22min, FZ 3h05min. Der aufmerksame Leser hat natürlich längst die Differenz zwischen Tourzeit (TZ) und Fahrzeit (FZ) bemerkt (=1h17min). Diese Zeit verbringen wir abends im Waldrestaurant St. Ottilien bei Elsässer Wurstsalat mit Brägele und Bier (köstlich!). So ist auch das Defizit von 1567kcal schnell wieder korrigiert.

221

Rast auf dem Posthalden-Felsen
einladend
am Abend auf dem Feldbergkamm  -  stimmungsvoll

auf dem Posthalden-Felsen (zwischen Buchenbach und Hinterzarten, 955 m ü.M.)
"Hätte der liebe Gott gewollt, dass ich laufe,
hätte er das Rad nicht erfunden"
(
Cannondale@ndi)

... also fahren wir mit dem Bike. Die Gruppe ist mir teilweise noch nicht bekannt, kommt aus dem nordwestlichen Umland von Freiburg und ist bester Laune. In Kirchzarten stößt noch Jörg Wipfler aus dem Radsport-Petermann-Team zu uns (Transalp 2005: Platz 5 im Mixed!). Er hat seine ersten Trainingsstunden heute bereits frühmorgens absolviert und reiht sich bescheiden bei uns ein. Auf dem Weg über Buchenbach in Richtung Hinterzarten machen wir am Posthalden-Felsen ausgiebige Rast. Die Aussicht ist beeindruckend. Da packen die Jungs ihre Rucksäcke aus: Brötchen, Croissants, Landjäger, 10 (!) hart gekochte Eier, Camembert ... alles wird geteilt. Auf dem weiteren Weg rumpelt es tüchtig in meinem Bauch und ich erinnere mich, warum wir normalerweise nur kleine Müsliriegel während einer Tour zu uns nehmen.
In Hinterzarten stoßen die ungeduldigen Frauen zu uns und lassen unsere Gruppe auf ca. 15 BikerInnen anwachsen. Schlank und fit, halten sie alle ordentlich mit. Unverständlich, warum sie bei unseren sonstigen Treffen nie dabei sind? Ich rege an, dass die weibliche Abteilung sich doch mal öfters verabreden soll. Weitere Route: Titisee, Bärental, Feldsee. Nach einer kleinen Feldsee-Rast geht es hoch zum Feldberg. Hier trenne ich mich von der lustigen Gruppe, die in der Lörracher Hütte übernachten wird.
Ich entdecke einen phantastischen Weg um den Feldberggipfel, zur Todtnauer Hütte und zum Feldbergkamm, wo ich allein nochmals Pause mache. Zurück führt der Weg über Notschrei, Schauinsland, Rappeneck, Kybfelsen und nach über 8 Stunden und 94 km gelange ich happy nach Hause - Akkus wieder voll.

221 Wurzeltraining - die richtige Linie gefunden

3-Gipfel-Tour (HWK > FB > SIL), 68km, 1500hm, 4½ h Ca. 1 Km vor der Zastlerhütte gibt es dieses fiese Wurzelsteilstück, das nur wenige fahren. Ich versuche es heute, so manches Mal erfolglos. Kommen Wanderer, krame ich geschäftig in meinem Rucksack, bin ich allein, nächster Versuch. Irgendwann klappt es; eigentlich gar nicht so schwer, man muss nur die richtige Linie finden (Lebensweisheit?). Nun eine Schwierigkeitsstufe höher: die neue Fertigkeit muss für die Nachwelt dokumentiert werden. Ein dramatisch schnelles Ereignis bei nur 10 Sekunden Selbstauslöser-Zeit meiner Digitalkamera ... und nächste Woche will ich versuchen, das Wurzelstück freihändig zu fahren.

221 Levi Leipheimer oder Georg Totschnig oder?

Deutschland-Tour - Erfolg für Gerolsteiner
Levi Leipheimer gewinnt heute die Deutschland-Tour. Wir freuen uns mit dem Team Gerolsteiner, dessen jahrelange grundsolide Aufbauarbeit sich mehr und mehr auszahlt: Platz 1 und 3 in der Gesamtwertung, Platz 3 in der Sprintwertung, Platz 1 und 3 in der Bergwertung und Platz 2 in der Mannschaftswertung.


Die genaue Bildanalyse ergab, dass es sich vermutlich leider doch nur um Doc Lahmi handelt; bei dem verzweifelten Versuch, seine Form durch Grundlagentraining auf dem Rennrad zu steigern. Schöne Feierabendrunde auf den Spuren der Deutschlandtour: Freiburg > Buchenbach > St. Märgen > St. Peter > Eschbach > Stegen > Ebnet > Freiburg, 53km, ca. 2h.

221 Deutschland-Tour 2005, Bergetappe Feldberg im Schwarzwald, Etappe 7

Deutschland-Tour - Feldbergetappe Wolken, Wind und Dauerregen bei 8 °C. Die vielen Tausend Zuschauer ziehen die übliche Feldbergmontur an: dicker Fleece, Gorejacke, Halstuch ... doch geht es nicht hinauf zum winterlichen Skitag, sondern wir haben August und es geht zur Bergankunft der Deutschlandtour. Gefallen hat uns wie immer die Stimmung, Karsten Miguels perfekte Moderation und Ulle`s Moral. Auf den letzten Metern zeigt er uns das schmerzverzerrteste Gesicht, das man sich nur vorstellen kann, hatte er sich doch so viel vorgenommen, gibt alles und ist nun nur bestrebt, seinen Rückstand möglichst gering zu halten.

221 eike & EIKE

H-moll Noch einmal verzaubert die Saarbrücker Truppe die abendlich beleuchtete Hütte, wenn eike & EIKE "Autumn leaves" in H-moll spielen, wenn Rolf das Stück mit seinem neuen Hightech-Gerät (200 GB) in mp3 aufnimmt, wenn Ritchy sich zurücklehnt und über seine neuesten GPS-Aufzeichnungen nachdenkt, wenn dabei Dennis seine selbst gesammelten Pfifferlinge in der Küche zu einem Omelett verarbeitet, wenn Matthias seinen selbst gebrannten hör ein Liedchen von eike & EIKESchnaps herumreicht und Newcomer Linda kaum noch ihre glücklich erschöpften Beine spürt, wenn wir dabei den Gitarrenklängen von "Autumn leaves" im Duett eike & EIKE lauschen, dann möchte man die Zeit gerne anhalten.

221 Saarländer im Dreisamland

Saarländer im Dreisamland Unsere saarländischen Bike-Freunde sind zu Besuch. Eine kleine Abendtour auf den Schauinsland macht Appetit. Zurück in der Rappenecker Hütte gibt es Hüttenzauber pur: eike & EIKE (sen. & jun.) spielen Gitarre, Akkordeon, Mundharmonika, und beide Eikes können auch noch richtig gut singen. Dazu wird nach alter saarländischer Sitte gebabbelt und gebrabbelt, gegessen und getrunken, gesungen und gescherzt - bis wir zu später Stunde in unser Heulager fallen und zu Kuhglockengeläut einschlafen. Was für ein phantastischer stimmungsvoller Abend! Da wollen wir über unsere Tour am nächsten Tag bei Sturm und Regen gar nicht so viele Worte machen.

221 Kybfelsen

Neues vom Kybfelsen Man traut es sich ja kaum zu sagen: Nach 81 Jahren Freiburger Regio wollen Opa Ebsi (45) und Cannondale@ndi (36) bei unserer Mittwochsrunde erstmals (!) den Kybfelsen besichtigen. Nach 2/3 des Weges kommen @ndi Zweifel an seinem Wunsch, denn das Ziel liegt recht hoch. Oben ist die Anstrengung sofort vergessen und wir können im Abendrot die Fernsicht über die Rheinische Tiefebene genießen: Deutschland, Frankreich, Schweiz, Schwarzwald, Kaiserstuhl, Vogesen, Funkmasten und alte Atomkraftwerke, welche die Nachbarn sicherheitshalber an die deutsche Grenze gebaut haben, von denen wir Strom kaufen ...

221 am Rappeneck (ganz hinten erkennt man noch das Solardach der Rappenecker Hütte)

rappeneck.de Freier Tag, blauer Himmel, 25°C, früh aufs Bike. Ich fahre über Kirchzarten, Oberried und versuche die alte Weltcup-Downhill-Strecke vom Rappeneck mal in umgekehrter Richtung, uphill. Ist aber nicht zu empfehlen. Die Rappenecker Hütte (neu: rappeneck.de) ist mit neuem Pächter wieder geöffnet. Modifizierten Käsekuchen gibt es auch noch. Hier bereite ich die saarländische Invasion vor, über die in den nächsten Tagen noch zu berichten ist.
Fotoshooting mit Kuhherde: Da ich allein unterwegs bin, mache ich das Foto mittels Selbstauslösers: in 10 Sek. abdrücken, aufsitzen, an der Kuh links vorbei, um sie herum und dann ganz locker Richtung Kamera kurbeln ... und Klick ... beim 4. Mal hat es geklappt. Die Kuh hat`s nicht gestört.

221 Tobbi auf extremem Trail (Zähringer Burg)

Abschiedstour mit einem Nightbiker der ersten Stunde
Jetzt ist es endgültig die letzte Mittwochs-Tour mit Tobbi. Da wird eine Lücke bleiben, die nicht zu schließen ist. Gut so, denn immer, wenn wir künftig auf diese Lücke stoßen, sagen wir "Schau mal, weißt Du noch, damals mit Tobbi?"

Natürlich machen wir ihm die letzte Runde nicht einfach. Damit er uns in guter Erinnerung behält, erscheinen wir schön zahlreich, ärgern ihn nur wenig und weisen ihn dezent darauf hin, dass sein Super-Leichtbau-Rad immer noch über 10 kg wiegt. Wir entführen ihn noch einmal in völlig neues Terrain rund um die Zähringer Burg und zeigen ihm noch ein paar geheime Trails durch dichtes Gestrüpp. in geselliger Runde (Ganterbiergarten)Zum Abschluss unserer Tour fahren alle in den Ganterbiergarten mit seinem einzigartigen Flair zwischen Aral-Tanke und Dreisam, trinken leckeres Bier direkt aus der Brauerei und essen Pommes mit geheimer Würzmischung.

Wir sagen Tschüssle, alles Gute
und komm` bald mal wieder vorbei!

  nightbikingfunsporttechniqueteam in action
221 August ist Lebensfreude (Foto: www.nightbiken.de)

Wusstest Du schon, ...
- dass Tobbi kürzlich 2 Biker aus Aachen zu Besuch hatte und uns auch leider nach dorthin verlässt? Verliert ihn nicht aus den Augen und besucht öfters mal seine Homepage: nightbiken.de !
- dass wir uns vor dem Alpen-X viele Gedanken über SpurenBraunbären gemacht haben, die in den Trentinischen Alpen wieder zahlreich herumlaufen? Ein Foto dokumentiert die unheimlichen Spuren.
- dass Mountainbiken mehr Spaß macht, als Fernsehen gucken?

221 Treffpunkt Schwabentor (Freiburg i. Br.)

Mountainbiken mit Licht Gleich 10 Leute erscheinen zu unserem Mittwochs-Treff. Erfreulicherweise sind auch einige Neue dabei. Bei hochsommerlichem Wetter werden wir von melancholischen Rhythmen der Wandermusikanten empfangen. Um so zackiger bewältigen wir die ersten Höhenmeter im Sternwald, drehen eine sportliche Runde, gut 2 Stunden lang, weit um den Kybfelsen herum. Bei Dunkelheit (macht uns ja gar nichts aus) landen wir schließlich dehydriert im überfüllten Ganterbiergarten. In der warmen Sommernacht wird dann noch eingehend das eine oder andere Bike-Thema besprochen bis es wieder nach Hause geht - rehydriert. Ein toller Abend. (Infos zum Nachtbiken: hier)

221 Abschied - der letzte Weg unserer Alpenüberquerung von Riva del Garda nach Rovereto

Abschied (3-18-884-22750) Nach 3 Wochen und 18 Bergen, nach 884 km und 22750 Höhenmetern, in aller Stille, bei Dunkelheit, um 5 Uhr in der Frühe, packen wir ein letztes Mal unsere Siebensachen in den Rucksack, fahren ein letztes Mal los, fahren den letzten Anstieg, blicken ein letztes Mal zurück, bestaunen den See, unser Ziel, erinnern uns des Weges, und der vielen Bilder, und nehmen Abschied von einem Traum - wehmütig.

(lies den ganzen Bericht der Alpenüberquerung: hier)

221

Die alte Ponale Straße von Riva zum Lago di Ledro

Riva del Garda Obwohl 3 Tage Entspannung eingeplant waren, sitzen wir bereits am 2. Tag wieder im Sattel. Die alte Ponale-Straße ist für Motorfahrzeuge gesperrt. Hoch über dem Gardasee fahren wir eine der spektakulärsten Mountainbikestrecken überhaupt. Weiter zum Lago di Ledro, den wir umrunden. Wir treffen den Vater des deutschen Juniorenmeisters im Downhill (Janik Filter) und fahren mit diesem fitten und netten Biker fast die ganze Runde. Er verrät uns auch, dass eine Einkehr in Mecki`s bike & coffee-shop absoluter Cult ist. Zurück in Riva nehmen wir in diesem urigen Laden mit anderen Bike-Freaks an der Hauptstraße unseren Cappuccino.

221 ... und dann ist er plötzlich da - der Lago - und wir stehen am Ufer. (Riva del Garda)

Alpencross, Tag 17, Rovereto >> Riva del Garda
Obwohl wir den Weg von Rovereto nach Riva in 1 h hätten schaffen können, kneifen wir nicht und folgen unserer Route über einen weiteren Berg. Rast oben bei Malga Somator unter blauem Himmel. Abfahrt und dann über Arco. Inzwischen fahren wir unter Palmen und entlang von Weinplantagen bei lautem Grillen-Gezirpe. Wir können uns nur noch schwer die Kälte in Regen und Schnee vorstellen, die wir noch vor ein paar Tagen empfunden haben. Das Ziel kommt schnell.  Riva-Ortseingang - Altstadt - Platz des 3. Novembers - und dann ist er plötzlich da - der Lago - und wir stehen am Ufer.

221 Badepause am Lago di Caldonazzo

Alpencross, Tag 15, Spera >> Chiesa
Abschied von den mächtigen bizarren Bergen der Dolomiten. Temperaturen unverkennbar südländisch. Da kommt ein Bad im Lago di Caldonazzo gerade recht. Inzwischen deutliche Erschöpfungszeichen bei Manu und mir: Beine gehen immer wieder zu, lange Anstiege zwingen uns wiederholt zu Pausen. Zum Abschluss 850 Meter Anstieg nach Bertoldi in sengender Hitze (39 °C), zeitweise zu wenig Wasser in den Trinkflaschen. Die permanent sportlich-riskant-rücksichslose Fahrweise der Italiener auf der schmalen Passstraße raubt uns den letzten Nerv.

221 Hüttenzauber - Starkenfeldhütte

Alpencross, Tag 8, Brixen >> Starkenfeldhütte
Dauerregen, 1480 Hm am Stück auf 35 km. 6 km vor dem Ziel sind wir so durchgefroren, dass wir eine Notrast in der Oberhauser Hütte einlegen. Der Lohn des Tages später: Starkenfeldhütte, urigste aller Hütten, uralt, nur Holz, super-nette Leute, geniale Lage (Rodenecker Alm), abends einfaches aber köstliches Hüttenessen, große Portionen, die wir brauchen, Strom per Generator bis um 22:00 Uhr (nächtlicher Gang zum WC mit Stirnlampe - auch mal ganz interessant). Abends stößt noch eine nette Wandergruppe um Roman Müller zu uns.

221 Geiseljoch (2292 m) mit Blick ins Zillertal

Abfahrt Geiseljoch via Geiselalm ins Zillertal nach HintertuxAlpencross, Tag 4, Weidener Hütte >>
Hintertux
Ein unvergesslicher, einsamer Aufstieg zum Geiseljoch. Wir lassen uns viel Zeit und machen so manches Foto. Die Abfahrt ist schier endlos und bringt unsere Bremsen zum Glühen. Apfelstrudel mit Vanillesoße auf der Geiselalm. Nachmittag: In Hintertux kommen nicht nur wir, sondern auch die ersten Skifahrer vom Berg.

221 durch das Karwendelgebirge

Alpencross, Tag 2, Scharnitz >> Maurach am Achensee
Nach der Anreise steht heute die erste richtige Tour an (63,6 km; 1650 Hm). Gleich 2 heftige Anstiege stehen auf dem Programm: Hochalmsattel und Plumsjoch. Bei bestem Wetter, Temperaturen bis 35 °C, genießen wir phantastische Ausblicke im und später über das Karwendeltal. 1 h Pause am Wildbach in Hinterriss. Der geplante Zielort Pertisau ist uns zu nobel, wir fahren noch weiter und finden eine Unterkunft auf dem Familienbauernhof "Wach-Hof", so wie wir es mögen. Ein gelungener Auftakt, der jedoch abends mit Blitz, Donner und Hagel endet.

221



km
Alpencross

SatellitenbildAlpencross - Unsere Route führt durch das Karwendelgebirge, vorbei am Tuxer Gletscher, über den Brenner, durchs Pustertal, entlang der Königin der Dolomiten, der Marmolada, quer durch die Dolomiten. Pause in Brixen, Cortina d`Ampezzo, San Martino di Castrozza und schließlich an unserem letzten Ziel, dem Gardasee. Bis dahin liegen 600 km und 20000 Höhenmeter hinter uns (+x). Wir werden berichten ...

[Tagebuch]  [Tourdaten]  [Packliste]  [Buchtipps]  [Filme]

[ aktuelles  Logbuch ] << zurück >> [ Jahresrückblick 2005 ]