Logbuch-Archiv 2005 - Januar bis März

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Neujahrstour 2005 März

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Logbuch (Def.): Schiffs- oder Mountainbiketagebuch, in dem z. B. Reiseziele, navigatorische Erkenntnisse und besondere Vorkommnisse während einer Fahrt eingetragen und festgehalten werden. Auf kleinen Mountainbikes oder Schiffen ist das Logbuch keine gesetzliche Pflicht, ein gut geführtes Logbuch wird aber bei den Behörden akzeptiert. Auf größeren Reisegefährten gibt es für jeden Bereich ein Logbuch, wobei man es hier als Journal bezeichnet. Für jeden Bereich, sei es für die Maschine oder das Zubehör, gibt es ein eigenes Journal, wo alle Einzelheiten einer Reise eingetragen werden, wie z. B. Wartung oder Ausfall einer Maschine oder besondere Funksprüche ...
 

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Video - Mallorca 2005   (Rechtsklick und dann "Ziel speichern unter")

Inzwischen ist einige Zeit vergangen. Inzwischen ist der Schnee im Dreisamtal endlich geschmolzen. Inzwischen erleben wir in diesem Jahr unseren zweiten Frühling. Inzwischen haben wir unseren letzten Nightride im Dunkeln begonnen. Inzwischen ist Andi im Auftrag von Opa Ebsi zu uns gestoßen. Inzwischen wissen wir, dass wir auch im Sommer mittwochs gemeinsam mit dem MTB fahren. Und inzwischen habe ich mal ein kleines Filmchen gemacht: 2½ Minuten. Es sind 7 MB geworden, damit man die Bilder in Fullscreen anschauen kann. <Rechtsklick>, <speichere Ziel unter> und sieh selbst!

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Cap Gros - Bucht von Pollenca

Alcanada - Bucht von AlcúdiaMallorca - Trainingslager - Tag 6
62 km - 526 hm

Club Pollentia (Alcúdia) - Alcúdia - Cap Gros - Alcanada - sa Bassa Blanca - Port de Pollenca - Cala de Sant Vicenc - Port de Pollenca

(mehr Bilder gibt`s hier)

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Sturzflug hinab nach sa Calobra

sa Calobra, Krawattenknoten - im Hintergrund der schneebedeckte Puig Major mit 1443 m)Mallorca - Trainingslager - Tag 5
118 km - 2025 hm

Club Pollentia (Alcúdia) - Pollenca - Campanet - Caimari - Coll de Sa Batalla - sa Calobra (Krawattenknoten) - Coll de Sa Batalla - Mortitxet - Pollenca - Port de Pollenca

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Montuiri

Blick auf den (noch zu bezwingenden) Puig de RandaMallorca - Trainingslager - Tag 4
148 km - 1176 hm

Club Pollentia (Alcúdia) - sa Pobla - Llubi - Sineu - Pina - Algaida - Puig de Randa - Montuiri - Sant Joan - Petra - Alcúdia

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Artà

(zu) viel Hauptstraße nach Cala RajadaMallorca - Trainingslager - Tag 3
131 km - 825 hm

Club Pollentia (Alcúdia) - Artà - Cala Rajada - Manacor - Petra - Santa Margalida

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Bucht von Pollenca

zum Cap de FormentorMallorca - Trainingslager - Tag 2
112 km - 1725 hm

Club Pollentia (Alcúdia) - Cap de Formentor - Pollenca - Mortitxet - Coll de Sa Batalla ("Tankstelle") - Caimari - Binibona - Campanet - Pollenca

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Orient, Mallorca

Abfahrt von Orient nach IncaMallorca - Trainingslager - Tag 1
123 km - 1115 hm

Club Pollentia (Alcúdia) - Pollenca - Campanet - Selva - Inca - Lloseta - Santa Maria - Bunyola - Orient -Inca - sa Pobla - Alcúdia - Club Pollentia

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... und tschüss!

Fernweh
Bei Tauwetter und Regen fahren die letzten Unerbittlichen (Manu, Tobbi, Pascal, Thomas) auf dem mittwöchentlichen Nightride eine Flachetappe durchs Dreisamtal. Der Schneematsch macht ein Durchkommen auf ungeräumten Wegen unmöglich. Wir fahren eine schöne Grundlageneinheit mit allerlei Fachsimpelei.

Und da für das Wochenende schon wieder das nächste Schneetief vorhergesagt wird, verdrücken wir uns jetzt erst mal ins südliche Trainingslager ...

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Blick von den Dreisambergen ins Dreisamtal auf das Dreisamstadion (Das liegt übrigens gar nicht einsam an der Dreisam)

0:7
Wir fahren die gestern vorbereitete Tour, die uns auf weiten Teilen durch die bewaldeten Hügel rund um das Dreisam-Stadion führt. Immer wieder dringt das Raunen der 25.000 Zuschauer bis tief in die Wälder hinein. Der SC Freiburg erleidet gegen Bayern eine leider nicht ganz unerwartete und vernichtende Niederlage. Oje! Die vielen treuen SC-Fans, die regelmäßig mit ihren rot-weißen Schals und Mützen auf dem Fahrrad zum Stadion pilgern, können einem wirklich leid tun. Mountainbiker wissen aber aus eigener Erfahrung: Wenn man ganz unten im Tal steckt, geht es anschließend bestimmt wieder bergauf.

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März

Frühlingsbeginn (meteorologisch*) Mit Manu im Schnee eine Tour für den morgigen Nightride gesucht. Beste Verhältnisse, guter Grip, nur wenige Eisstellen, alle wichtigen Trails ausreichend plattgelaufen bzw. -gefahren. Und irgendwie waren die -8 °C auf die Dauer gar nicht so unerträglich, wie wir zunächst vermutet haben. Wir haben so viel Spaß, dass wir unsere Lampen anknipsen und nach Einbruch der Dunkelheit gleich noch eine kleine Runde dranhängen.
*Während der meteorologische Frühling der Nordhalbkugel den Monaten März - Mai zugeordnet ist, beschreibt der astronomische Frühling die Tagundnachtgleiche (Äquinoktium), den 21. März. Letztere Datierung scheint in diesem Jahr die wohl angebrachtere zu sein.

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Gruppenbild mit Dame

LRT (Leidens- und Rekonvaleszenten-Tour) Nur Absagen: krank, muss arbeiten, zu kalt, zu weiß, keine Zeit, muss Kinder aufpassen, u.s.w. Am schlimmsten hat es Harald erwischt, der sich mit einem Buch hinter der Heizung versteckt und träumt (klick auf Harald)Harald. Immerhin werden es dann noch 4 Leute. Nach dem ersten Anstieg verabschiedet sich Manu, die den Grad ihrer Genesung wohl überschätzt hat. Wir 3 schaffen es bis zum Hirschsprung und auf halbe Höhe des Hinterwaldkopfes. Der geplante Rückweg ist jedoch nicht geräumt und 50 cm Schnee zwingen uns zu einer Kehrtwendung.

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" Paul, kumma, is dat nich krass kuul, ey? "

RRrRrrRrr
Nachdem ich den ganzen schönen freien Tag im Keller herumgeschraubt habe, zieht es mich hinaus in den Wald zu einer kleinen Testfahrt. Zu meinem Erstaunen lässt es sich heute bestens auf dem Schnee fahren. Er ist griffig und ich rutsche kaum. Unterwegs zeigt sich kein einziger Mountainbiker. Das gab`s auch noch nie. Dafür treffe ich aber auf insgesamt ca. 80 Nordic Walker, deren Durchschnittsalter mindestens das 1½fache meines Alters betragen dürfte. Klasse! Rüstige Rentner rasen mit Ruten rastlos rutschige Rampen rauf und runter.

 

Schnee im Korb

Und was transportierst du so in deinem Fahrradkorb?
Es hört nicht auf zu schneien. Zwar steht Mountainbiken Pars pro toto für
Geländegängigkeit, aber bei tiefem Schnee kann man kaum noch fahren - falls man überhaupt auf seinen Sattel kommt (vgl. Foto). Und wenn auf der Straße Hausbrauerei Feierlingunter dem plattgefahrenen Schnee noch Eis lauert, dann schmerzt das Knie auf die Dauer allzu sehr. Daher kehren wir am Mittwochabend ohne Tour direkt in die Feierling-Brauerei ein, während es draußen weiter schneit. (Treffpunkt s.o., Treffzeit 20:30 Uhr)

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Tourbegeisterung bei Sonne und Schnee
Wetterstation, 8. Jhdt.

Haitäch®-Materialien
Es sollte eine einfache Flachetappe werden. Die Sonne lacht und es liegt ordentlich viel Schnee. Wir können deshalb nur auf geräumten Straßen fahren, oder auf Pfaden im tiefen Wald, welcher nicht allen Schnee bis zum Boden hinabrieseln lässt - deswegen ist er ja weiß, der Wald  :-)
Manus neuer Sattel (Selle Italia® SLK gel flow) trifft auf spontane Begeisterung und sieht auch noch gut aus. Kleine Sattelkorrektur nach hinten, Schraube wieder anziehen und ... KNACK! - Gewinde aus der Kontermutter der Sattelstütze (RockShox®) herausgebrochen! Tja, so schnell kann sich erwartungsvolle Tourbegeisterung verflüchtigen. Mit Kabelbindern notdürftig geflickt und größtenteils im Wiegetritt müssen wir einen unbequemen Heimweg antreten. Tobbi und Artur versuchen sich meine wirre Wegbeschreibung zu merken und setzen die geplante Tour fort. Ich fahre hinter Manu her, zurück, auf meinem 10 Jahre alten Winter-Mountainbike, original und voll funktionstüchtig. Früher, als ich im Vergleich zum heutigen Material noch 1/10 des Geldes für mein Hobby ausgegeben habe, hatten wir solche Materialschäden jedenfalls nicht. Seltsam, oder?

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Autsch !KLEIN Attitude XVWunschzettel am Kinderkunstpfad im SternwaldTrail nach St. Valentin

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Felgenwanddicke und -zustand nach 4000 km

0,75 mm Felgendicke - reicht das ?
Felgenbremsen sind leicht und unkompliziert. Doch sie führen zu Abrieb. Und irgendwann ist die Felge dann durchgebremst. Am besten man wechselt die Felge, bevor man bei blockiertem Rad über den Lenker fliegt. Doch wann? Experten raten, man solle bei 0,9 - 1,1 mm Wanddicke ein neues Rad einbauen. Mit Hilfe von Flutis Spezialinstrument aus dem Dentallabor bestimmen wir die aktuelle Dicke der Felge: Hinten (geplatzt) 0,75 mm, vorne (nicht geplatzt) 0,5 mm. Oh, oh! Da ist wohl ein komplett neuer Laufradsatz fällig ... doch an Sicherheit wird nicht gespart.

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auf eisigen Pfaden

Auf eisigen Pfaden
Die Erkundungstour am Nachmittag führt mich zu einem gefährlichen Naturphänomen: Ganz offensichtlich kam es in kalten Nächten kürzlich zu partiellen Gravitationsanomalien, so dass Wasser nicht den Hang hinab fließt, wie es sich gehört, sondern zentimeterdick auf steilen Wegen verharrt, um in der nächtlichen Kälte zu gefrieren. Wie sollen wir Mountainbiker da ohne Sturz hinunterkommen? Daher fiel die Nachtfahrt heute etwas beschaulicher aus als sonst. Neu dabei war Pascal. Und später haben wir noch Phil im Wald aufgelesen, der sich uns angeschlossen hat.

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Pause in Frankreich (Neuf-Brisach)
mehr Höhenmeter mit dem Rennrad

1x Frankreich und 3x Kaiserstuhl mit dem Rennrad
mit Mirko, Manu, Tom, Frank
TZ 6h 12min/FZ 5h 03min/79km(M&M)110km(F&T)/3163kcal/V
max 78,6km/h
Im Gegensatz zu den schneereichen Bergregionen des Schwarzwaldes mutet zur gleichen Zeit die Oberrheinische Tiefebene richtig vorfrühlingshaft an. Wir rollen südlich des Kaiserstuhls in Richtung Frankreich. Hinter Breisach überqueren wir die Grenze, den Rhein, und fahren noch in die gewaltige französische Barock-Festung Neuf-Brisach. Ludwig XIV. gab dieses uneinnehmbare Bauwerk bei Sébastian Vauban ("Richtig, Frank!") in Auftrag, als Ersatz für den Verlust Breisachs. Im Zentrum der 2200 Einwohner zählenden Stadt liegt der ehemalige Exerzierplatz. Hier nehmen wir in der Sonne einen Kaffee und etwas Gebäck. Kalorien, die wir noch Brauchen werden. Nach der Kaiserstuhlüberquerung begeben sich Manu und Mirko auf den Heimweg. Frank und ich fahren noch einmal über den Kaiserstuhl zurück, um ab Achkarren einen neuen Weg auszuprobieren. Dieser führt uns ein drittes Mal über den Kaiserstuhl. Das reicht dann aber auch. Nach über 6 Stunden kehren wir heim. Laut Berechnung des Polar-Herzfrequenzmessers hat die Tour knapp 3200 Kilokalorien gekostet ... und heute Abend machen wir erst `mal eine Tüte Chips auf!

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EIS: gefährliche Bedingungen für Biker
die Erstürmung des Wasserschlössles

Die Erstürmung des Wasserschlössles
Das Wasserschlössle birgt des Bikers kostbarsten Schatz: Wasser. Mountainbiken ist ein richtiger Sport. Mit "mal eben so", zu vielen Kilos oder Zigaretten geht da nicht viel. Die Muskulatur arbeitet beständig und treibt die Betriebstemperatur hoch. Zur Kühlung wird geschwitzt. Daher müssen wir auch alle 15-20 min Kühlmittel nachfüllen. Am besten 700 ml pro Stunde (= 1 Trinkflasche). Das muss man üben. Anfänger trinken oft zu spät. Die Folgen sind fatal. Mediziner kennen das aus dem OP. Wo Volumen (Flüssigkeit, Blut) im Gefäßsystem fehlt, da funktioniert ein suffizienter Kreislauf nicht mehr. Und dann bei Flüssigkeitsmangel auch noch den Berg hochfahren? Also trinken wir lieber regelmäßig!

Alte Literaturstellen (übersetzt aus dem Mountainbikerlatein, einer Abwandlung des Jägerlateins; Quelle: "de bello agitatorum vehiculorum montium") belegen, dass in früheren Jahren das Freiburger Wasserschlössle schon einmal von Reisenden erstürmt worden ist, um sich das kühle Nass zu Eigen zu machen. Mit erhobener Faust haben sie damals die Zinnen in Ihre Gewalt gebracht.
bikeXtra.de hat bei seine Recherchen vor Ort ein dokumentarisches Foto ausfindig gemacht.

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Nachtbiken mit Frank, Holger und Thomas

Nachtbiken mit Frank, Holger und Thomas
Das erste Stückchen Sternwald ist noch fahrbar, obwohl auch hier immer wieder vereiste Stellen blitzschnelle Reaktionen abverlangen. Wir klettern mit unseren Bikes immer höher. Hinter St. Barbara dann macht uns der Schnee sehr zu schaffen. Bevor wir uns deshalb wieder ins Tal rollen lassen, dokumentieren wir die beschwerlichen Verhältnisse mit einem Erinnerungsfoto.
Der zweite Teil unserer Tour besteht anschließend aus einer Schleife durchs Dreisamtal: Kappel > Kirchzarten > Zarten > Freiburg.

 

über Authentizität digitaler Fotos

Über Authentizität im digitalen Zeitalter
1) Fünf Versuche vor Ort mit Selbstauslöser - in Begleitung kann man das niemandem zumuten 2) bestes Bild auswählen und Pixel reduzieren3) Ausschnitt entnehmen 4) Anwendung eines Filters - radialer strahlenförmiger Weichzeichnungsfilter5) experimentieren, was sonst noch so geht 6) Hintergrund einfärben 7) Rahmen legen8) Sonne hineinbasteln - fertig

 
 1)
5 Versuche mit Selbstauslöser (in Begleitung unzumutbar)
 2) bestes Bild auswählen und Pixel reduzieren
 3) Ausschnitt entnehmen
 4) Anwendung eines Filters (radialer strahlenförmiger Weichzeichner)
 5) experimentieren, was sonst noch so geht (kann sehr sehr lange dauern)
 6) Hintergrund einfärben
 7) Rahmen legen
 8) Sonne hineinbasteln - fertig

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ohne bike fehlt dir was.
Schnee-un-tiefen

Winterlandschaft Mountainbiken im Schnee ist etwas Besonderes. Es macht besonders viel Spaß, fordert besonders viel Konzentration und technische Fähigkeiten, ist besonders kalt, und ein Sturz auf Eis tut auch noch besonders weh. Trotz Schmerzen haben wir eine Menge Spaß. Fluti entpuppt sich als engagierter Fotograf. Daher erscheine ich ungewöhnlich häufig auf dem Motiv. Wir scheuen keine Kälte und keine Schnee-un-tiefen, um das Optimale aus dieser fotogenen Winterlandschaft herauszuholen. Das Fahren selbst geht auf plattgewanderten Forstwegen gut. Etwas abseits wird es dann schon schwieriger. Immer wieder gräbt sich das Vorderrad schräg in den tiefen Schnee und wir müssen blitzschnell reagieren. Ein gutes Training. Weiter oben fährt es sich nur dort gut, wo Autos über die Waldwege gefahren sind. Moment mal! Autos im Wald? Was haben die da zu suchen? OK, dieses eine Mal haben wir nichts dagegen. Denn nur dort, wo sie den Schnee plattgefahren haben, kommen wir überhaupt noch vorwärts.
  
      

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weißer Schwarzwald

Nachtbiken im Schnee
Dicke Hand- und Fußschuhe, 4 Lagen Kleidung, Kopftuch unter dem Helm, nur 2 bar Reifendruck für guten Grip, und ab geht es bei -8 °C in den tief verschneiten, nächtlichen Schwarzwald.
Die kleinere 5W-Leuchte reicht bei der Reflektion des Schnees aus , um den Weg weit nach vorne zu erhellen. Die Reifen arbeiten sich selbst durch tiefen eisigen Pulverschnee gut voran. Hinter St. Ottilien schlagen wir einen ersten Singletrail ein. Wir sehen, was man eigentlich nur träumt.

221 Kreuz auf dem Schlossberg mit Ausblick ins Dreisamtal

wilde Horde am StreckereckTumult am Streckereck
Wir pausieren am Streckereck, genießen die Aussicht und kramen unsere belegten Brötchen hervor. Gerade noch schnell können wir das Proviant herunterwürgen, bevor plötzlich eine wilde Horde Mountainbiker angestürmt kommt. Valentin, Christoph und noch so 10-12 andere Biker(innen). Wir lernen Eva kennen, von der wir schon so einiges gehört haben. Die Bande mampft uns 3 Energieriegel weg und verschwindet bald wieder im Wald. Wir bummeln nach 2 Stunden wieder heim.

221 Grundlagenausdauer 1 (G1)

Training mit dem Rennrad: Grundlagenausdauer 1 (G1)
Das Basistraining, Fundament für alle Leistungen. Ziel: Ökonomisierung des Stoffwechsels, Verbesserung der Nutzung körpereigener Fette zur Energiegewinnung, Schaffung einer Grundlage für intensivere Trainingsformen. Pulsbereich: 60-70% vom Maximalpuls (man kann sich locker unterhalten). Trittfrequenz: 80-100 U/min. Lactat: nicht über 2 mmol/l (keine Übersäuerung). (© aus C. Listmann: Mountainbike-Marathon, Delius Klasing Verlag)
3-4 Stunden - mühselig wie Vokabeln lernen. Macht in der Gruppe aber Spaß und bringt viel für die restliche Saison - wie früher das Vokabeln lernen.

221 am Rappeneck: Manu folgt dem Ruf des Käsekuchens

Vom Wetter verwöhnt - Teil II / mit M, M*, A, F und L (heute besser anonym)
M fast 1 Stunde zu spät. M* mit Platten schon vor der Abfahrt. A verliert Kontaktlinse. M mit Wadenkrämpfen. L hat Kettenriss, anschl. Sturz in den Matsch. Rappenecker Hütte geschlossen! F blieb einzig unbescholten.
   schau über (Kaiserstuhl) und unter (Gunterstal) die Wolken  Fluti und Artur wittern den Käsekuchen
 oben angekommen  auf zur Rappenecker Hütte  Blick auf Oberried ("Fluti, stell dich doch bitte mal etwas sportlicher hin und lungere nicht so auf deinem Rad herum!")

221 Blick vom Kandel auf die Vogesen bei Inversionswetterlage

Rennrad: FR > Buchenbach > St. Märgen > St. Peter > Kandel > Waldkirch
79km/1350hm/4h03min/mit dabei: Andi, Manu, Fluti, Ralf, Lahmi, Artur
Noch rechtzeitig reißen wir das Ruder herum und steuern statt des nebelverhangenen Kaiserstuhls in die entgegengesetzte Richtung ... und erleben eine phantastische Rennradtour durch den Hochschwarzwald. Sieh selbst:
   Treffpunkt Schwabentor (Freiburg i. Br.) 
entlang der Dreisam  von Buchenbach nach St. Märgen  St. Märgen  Verfolgungsfahrt zwischen St. Märgen und St. Peter

221 Frank

Mittagstour zum Kybfelsen
Frank hat nur 2 Termine und baut sich einfach einen dritten dazwischen: einen Mountainbiketermin in der Mittagspause. Sehr flott geht es hoch zum Kybfelsen. Frank quasselt fröhlich und gibt Gas. Ich entpuppe mich als unerwartet guter Zuhörer, da mir gänzlich die Puste ausgeht. Auf meine Pulsuhr traue ich mich bald gar nicht mehr zu schauen - beängstigende Werte sind da zu lesen. Dann nimmt Frank the Bike auch noch ein paar steile Fels-Schotter-180°-Kurven, die ich noch nie jemanden habe fahren sehen. Frank verschwindet zu seinem nächsten Termin und ich übe noch ein bisschen weiter ...

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Einstein, Santa Barbara, 1933

Die Lücke im Raum-Zeit-Kontinuum
Nightride/26,5km/"1h 46min"/mit dabei: Frank, Holger, Karsten, Andi, Manu, Fluti, Lahmi
Vom südlichen Dreisamtal rollen wir hoch in den Kybfelsenwald, wo uns nach knapp einer Stunde plötzlich dichtester Nebel umgibt. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, das es kein normaler Nebel ist, sondern ein Bruch in den Dimensionen. Als wir wieder auftauchen, regnet es stark, es ist deutlich kälter, der Bergrücken, dem wir folgen, ist nicht mehr zur Rechten, sondern zur Linken, der Nebel ist fort. Alle sind verwirrt. Einige von uns bremsen, Holger schießt an mir vorbei. Was sind das für Lichter? Wo sind wir? Hier lang? Nee, da lang! Allgemeine Verwirrung! Vermutlich hat die Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum auch zu einem zeitlichen Rücksprung geführt. Nur so lässt es sich erklären, dass wir nach stundenlanger Irrfahrt doch noch halbwegs pünktlich heimkehren. Denn irgendwie gelangen wir schließlich über seltsamste Um- und Irrwege zurück ins Tal. Du wunderst Dich, lieber Leser? Wir nicht minder!  Es ist unglaublich, was man alles erlebt, wenn man ein Nightrider ist.

(Ich muss demnächst unbedingt noch mal Einsteins Relativitäts- und Hawkins Quantentheorie nachlesen, um das Ganze besser zu verstehen.)

221 Schwarzwaldindianer

Schwarzwaldindianer
Manchmal, wenn es ganz still ist im Wald, bei Sonnenuntergang, dann kann man sie gelegentlich noch im tiefen Schwarzwald antreffen: die Schwarzwaldindianer. Ich hatte das Glück einen solchen vor die Linse zu bekommen. Wir fuhren ein Stück gemeinsam und er zeigte mir ein paar tolle Trails. Sie verbessern die Nightbikingrunde via Sternwald-Littenweiler-Valentinswald. So kenne ich nun einen Singletrail, der das fast unfahrbahre Steilstück bei St. Barbara umgeht. Und hinter St. Valentin verriet er mir einen geheimen Endlostrail ins Tal ... guter Stoff für die morgige Zusammenkunft der Halogengemeinde.

221 Breisach/Vogesen

Mit dem Rennrad durch den Kaiserstuhl
Zwischen 2 Kaltfronten lugt schon mal kurz der Frühling hindurch. Diese Überraschung wird uns von Kachelmann und Co. rechtzeitig verraten. So sind die Rennräder früh am Morgen startklar. Wir nehmen Kurs West-Nordwest in Richtung der schneebedeckten Vogesengipfel. Vor dieser Kulisse macht sich der Breisacher Stephansmünster besonders gut. Wir lassen ihn aber links liegen und umrunden den südlichen Kaiserstuhl bis Achkarren, um dann diese vulkanischen Hügel zu überqueren. Entlang der glitzernden Dreisam gelangen wir wieder zurück nach Freiburg.

221 Hoppla, schnell den Kopf einziehen!

Hexenweg-le
Im Waldstück hinter dem SWR3-Gebäude verläuft das Hexenwegle hinauf auf den Schlossberg. Wir haben uns über die Namensgebung natürlich nicht viele Gedanken gemacht. Doch tatsächlich gibt es dort kleine Hexen. Sie setzen sich aus purer Gemeinheit auf Bäume und machen sich dann ganz schwer*. Was dann passiert ist wohl klar: Die Bäume biegen sich zur Seite und wir müssen schnell den Kopf einziehen, damit wir keine Beule kriegen. Ist noch mal gut gegangen. Ansonsten waren die Hexen ganz harmlos.
(*Anm.: Eine Übung, die Hexenlehrlinge meines Wissens nach bereits im ersten Jahr erlernen.)

221 Angriff der Killermaus

Nightride

erst:
Der Gott des Nachtbikens scheint uns nicht wohlgesonnen zu sein: Regen, viele Absagen, ...

dann:
Die Rückkehr des legendären Valentin, nächtliche Begegnung mit einem Neuseeland-Reisenden bzw. Harald verschwindet für 6 Wochen, und Angriff der Killermaus ...

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Neujahrstour 2005

Neujahrstour
Upps, das Jahr ist schon 12 Stunden alt und noch keine Tour! Also rauf auf`s Bike und erst mal zum Kanonenplatz. Er wird seinem Namen auch heute noch gerecht. Alles voller Scherben und Knallkörpermüll. Es sieht aus wie nach einer Katastrophe - für die wir doch eigentlich Spenden wollten. Naja, man kann auch Böller kaufen und trotzdem spenden (tagesschau.de >>> Spendenkonten für die südasiatischen Flutopfer). Wir fahren unsere Rosskopfrunde. Manu wippt fröhlich auf der neuen gefederten Sattelstütze durch`s Gelände bis oberhalb 550 Höhenmetern so viel Schnee liegt, dass das Fahren stellenweise unmöglich ist.

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