Bikertagebuch - Archiv Teil III 2004 - (Oktober bis Dezember)

MomenteErstmals wird in 2004 jedes Bild kurz kommentiert.


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Carv(ebik)ing - Feldberg
  

Mi / 29.12.04 / 42km / 3500hm / ;-)
Jetzt gibt es doch noch eine kleine Winterpause. ausnahmsweise erlaubt: LiftBei allzu winterlichen Verhältnissen rutschen wir mit dem Bike nur noch aus. Da tauschen wir lieber gleich das Sportgerät und stellen die Ski vorübergehend in den Mittelpunkt unserer Ertüchtigung. Was uns mit dem Bike niemals in den Sinn käme, ist hier Standard: Wir nutzen den Lift. So stehen wir in der WarteschLANGE und legen - ohne zu schwitzen - nie erreichte 3500 Höhenmeter zurück.

WEIHNACHTSMANNuletta
  

Mi / 15.12.04 / 1h 46min / 23km / Nightride
mit dabei: Bernd, Frank, Manu, Tom, Karsten, Artur, Harald, Tobbi

Müssen das liebe Mountainbiker sein! Nur so lässt sich erklären, dass bei Nacht extra ein Sonderbeauftragter namens WEIHNACHTSMANNuletta auf Erden gesandt wird, um die frierenden Bikerherzen mit Lebkuchen und Glühwein zu erwärmen.
Inversionswetterlage. Ist es oben auf dem Berg recht mild, so führt uns die Abfahrt hinab in eiskalte Luftschichten. Da kommt uns hinter der letzten Kurve der mit Fackeln erhellte Versorgungsstand gerade recht. Dazu die Aussicht über das adventlich beleuchtete Freiburg.

Rosskopf - erneut über den Wolken (3. Advent)
  

So / 12.12.04 / 1h 40min / 22km / 3. Advent
mit dabei: Mirko, Manu, Tom

Wir dürfen den Wiedereinstieg des verloren geglaubten Great Mirko miterleben. Natürlich muss ein Weg über die Mirko-meeting-mile gewählt werden. Der Nebel gefriert an den Tannen und wir fahren durch einen märchenhaft anmutenden weißen Wald. Das Wetter verwöhnt uns. Wieder gelangen wir über die Wolken. In wärmender Sonne können wir uns an dem Anblick kaum satt sehen.

an der Obergrenze der Wolken
Momente der Schönheit und des Glücks
  

Sa / 11.12.04 / 3½h / 42km
mit dabei: Tobbi, Manu, Tom
Ein Wiederholungstäter und zwei neue Cloud-Bikers auf der gestrigen Route. Heute sehen wir keine Wildschweine, was nicht weiter verwunderlich ist, da Tobbi entweder ununterbrochen redet, sein Schaltwerk knackt oder er gerade wieder eine Vollbremsung übt. Oben auf dem Schauinsland treffen wir Flutlicht-Bernd, der heute unter die Wanderer gegangen ist. Am Mittwoch sei der hellste Bernd aller Zeiten aber bestimmt wieder dabei, sichert er zu. Darauf freuen wir uns schon mal.


(Tobbi heute konditionell tobb-fit ;-)

Im Nebel - Kontakt
Heimweg
  

Fr / 10.12.04 / 2h 52min (FZ) / 4½h (TZ) / 42km / allein *
Schüsse im Nebel. Ein 25-Stunden-Dienst im Krankenhaus kann schon ganz schön an die Substanz gehen. Aber, er hat auch sein Gutes. Der nächste Tag ist frei! Und was machen wir da? Genau, es geht wieder auf in die Wälder. Seit Tagen hält sich die Inversionswetterlage. Und so starte ich bei -1 °C in Freiburg. Im Sternwald wird es noch ein paar Grad kälter und bald verschwinde ich im Nebel. Totenstille. Kein Lüftchen bewegt sich. Man könnte eine Stecknadel fallen hören. Nur das Knacken des frostigen Bodens unter den Stollenreifen begleitet meine Fahrt. Richtig unheimlich. Da, was war das ... ! Nur ein paar vereiste Blätter, die zu Boden gehen. Ich wundere mich, dass man das überhaupt hört. Wieder Stille. Und dann dieser Nebel, undurchdringlich. Plötzlich ein markerschütternder Knall - ein Schuss. ...
 

(lies die ganze Story mit 12 Bildern: hier)

ho ho ho ...
  

Mi / 08.12.04 / 2h (Fahrzeit) / 26km / Nightride
mit Manu, Karsten, Tobbi, Günther, Tom, Andi

Aha, der erste Buchstabe des Vornamens vom Weihnachtsmann ist also ein "K"! Wir fahren die Runde via Wiehre, Wasserwerk-Schlösschen, Littenweiler und um den Kybfelsen herum. Hinter St. Valentin gibt es einen neu eingebauten kurzen aber knackigen Anstieg. Zum Abschluss geht es flüssig bergab über Forstwege zurück bis zum Wasserwerk-Schlösschen. In Freiburg werde ich dann leider überstimmt und muss auf mein geliebtes Feierling-Bier verzichten. Wir landen wieder im Enchilada, wo man uns mittlerweile kennt!

vermummte Ex-Saarländer aus dem Schwarzwald an der Saar (2. Advent)
  

So / 05.12.04 / 2h 20min / 40km / 560hm / 2. Advent
m
it Astride&Matthias, Manu&Tom, und dem Velo Club Grosbliederstroff
Saarland, Tag 3
: Abfahrt in Besonderheiten der deutsch-französischen Grenze an der SaarGrosbliederstroff (F) über die Saar nach Kleinblittersdorf (D); eine der Besonderheiten dieser Region. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fahren wir nach Fechingen > Ensheim > und weiter durch das Saarbrücker Umland > Bischmisheim > dann entlang der Saar -mal deutsch, mal französisch- wieder zurück. Damit endet unsere erlebnisreiche Stippvisite im Saarland und wir warten mit Vorfreude auf den angekündigten Gegenbesuch.

lustige Saarbikers
  

Sa / 04.12.04 / 1h 33min / 20km / 390hm mit Astride, Matthias, Eike, Manu, Tom, Frank, Horst, Uwe, Lutzi, Carsten, Tim, Jarick, Klaus, Ecki
Saarland, Tag 2: Viele bekannte und einige neue Gesichter erscheinen am alten Treffpunkt Wellness-Company in Saarbrücken/St. Arnual. Wie geht`s?  Was macht Ihr? Weißt Du schon ...? Es wird nonstop gebabbelt und gebrabbelt, was das Zeug hält - in der saarländisch-freundlichen Art, die uns so vertraut ist. Erst besuchen wir die Saar, pendeln dann über Trails und Straßen zwischen Frankreich und Deutschland, über den geschichtsträchtigen Boden der Spicherer Höhe. Zum Abschluss, gleichsam als Finale, führt uns Guide Matthias hoch über Saarbrücken entlang den Saarbrücker Felsenpfaden.

Kirkeler Felsenpfade
 

Fr / 03.12.04 / 3h 09min / 39km / 690hm
m
it Astride, Matthias, Eike, Dirk, Manu, Tom
Saarland, Tag 1: Mit dem Auto fahren wir bis nach St. Ingbert/Hassel. Dort treffen wir einen Teil unserer lieben alten Saarland-Gefährten. Und wir hören und berichten von alten Geschichten, die wir schon gemeinsam erlebt haben und von neuen Geschichten, die noch keiner kennt. Dabei fahren wir am Niederwürzbacher Weiher vorbei, Richtung Kirkel und dann hoch zu den technisch sehr anspruchsvollen Kirkeler Felsenpfaden. Das wurde aber höchste Zeit, dass wir die mal kennen lernen. Nach einer schönen Runde gibt`s gemeinsam Kaffee und Kuchen.

time for the next ride
  

Mi / 01.12.04 / 2h 12min / 29km / 715hm / Nightride
m
it Nemo, Frank, Opa-Ebsi, Tobi, Tobbi, Carsten, Andi, Harald
Bericht von Harald: "Drei neue Leute ... Ansonsten: Tour ging erst zum Einfahren über Singles nach St. Ottilien, dann runter nach Ebnet, von dort übers Welchental oder so in Richtung Flaunser, Streckereck, dann über KHW zurück, Ochsenlager, Kanonenplatz, Schwabentor. ... Die Täler-Starr-Gabel-Fraktion hat auf der Mitte des Kandelhöhenweges regelwidrig abgekürzt! ... Ententobi hat sich einen kurzen Botanikausflug erlaubt, kam in eine Traktor-Fahrrinne und dann nicht mehr raus. Man muss auch sagen, dass der Untergrund heute sehr nass und glitschig war." - Danke Harald.

Gefährten (1. Advent)
  

So / 28.11.04 / 2h 56min / 42km / 1. Advent
mit Artur, Tobi, Harald, Barbara, Thomas und Manu
Am Mittag sind dann auch alle abfahrtsbereit. Barbara lässt es langsam angehen; deshalb kommen wir so gerade eben noch keuchend hinterher. Rosskopf > Kandelhöhenweg > St. Peter - die Kirchenrenovierung ist ja pünktlich zum Advent fertig geworden. Sieht gut aus! In St. Peter gibt`s auch warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis. Köstlich! Der Heimweg ist neu für uns. Über den Lindenberg strampeln wir uns zunächst noch einmal warm, bergauf. Dann rollen wir abwärts über feinste Singletrails ins Dreisamtal. Dabei gibt der (hoch-schwarz-)Wald immer wieder den Blick frei auf die wunderbar ausgewogene Landschaft der Bergketten.

Ein trüber Herbsttag im Tal ...
 

Do / 25.11.04 / 1h / allein
Eine der Touren, über die ich normalerweise erst gar nicht berichte. Der Herbst ist so grau, dass ich mindestens 10mal überlege, ob ich überhaupt losfahren soll. Im Wald kann man vor lauter Nebel die Hand kaum vor Augen sehen. Es ist schon richtig unheimlich düster, dort wo die Bäume dichter stehen. "Was strahlen die Leute eigentlich so, die mir bergab entgegen kommen," frage ich mich im Stillen. "Sehen sie nicht diesen trostlosen Nebel? Wohl pure Verzweiflung!" Ich fahre weiter bergauf ... und nach 30 Minuten kenne ich des Rätsels Lösung ... klick hier und sieh selbst!

Freiburg - Blick vom Schlossberg
  

Mi / 24.11.04 / 1h 49min / 25km / Nightride
mit Manu, Bernd, Harald, Dierk, Karsten, Tom

Wir kreuzen und queren den Rosskopf auf und ab, um abschließend in St. Ottilien die wichtigen Dinge der Welt zu besprechen: Manu war ganz früher schon mal heimlich auf Korsika. Bernd wurde nachts schon mal von einem Stier angegriffen ... In eisiger Kälte fahren wir dann spät ins Tal; bringen erst Flutlicht-Bernd heim (heute ohne Licht, wegen technischer Probleme), dann entlang unserer rauschenden Dreisam zurück nach Freiburg.

stürmischer Herbst
2 Kreuze - zum Gedenken an Schlangen und Schlaganfall
  

Mo / 22.11.04 / 2h 09min / 28km / 800hm
mit Harald und Thomas

Eine sportliche Runde. Variante 742 auf den Rosskopf, dann via Streckereck einen Teil des Kandelhöhenweges. Wir biegen scharf rechts ab und stürzen uns auf steilem Pfad vom großen zum kleinen Flaunser und ins Wittental. Vorbei am Grab des Johan E., der hier 1837 einem "Schlagflusz" erlag. Vorbei an der Schlangenkapelle, über die E.H. Meyer im Jahre 1900 schrieb: "Einst, man sagt vor ein paar hundert Jahren, wurde der Henselerhof im hinteren Attental, das noch heute reich an unschädlichen Ringelnattern wie an giftigen Kreuzottern ist, von Schlangen derartig heimgesucht, dass der Bauer der allerseligsten Jungfrau Maria eine Kapelle gelobte, um von der Plage befreit zu werden. KreuzotterWirklich bleiben seit der Erbauung der Kapelle die Schlangen fort."

Auch wir können Letzteres bestätigen; hatten auch keinen "Schlangenbiss" zu verzeichnen (vgl. Bericht 02.05.04)

Traumhaft: Biken durch Pulverschnee unter blauem Himmel
  

So / 21.11.04 / 2h 46min / 35km / mit Harald, Manu, Tom
Kurzfristige Ankündigung im Forum und schon ist Harald vor Ort. "Lieber eine kurze Wintertour als eine lange Inventur", denkt er sich. Bestimmt plagt ihn auch sein schlechtes Gewissen, denk ich mir, weil er am letzten Mittwoch den Nightride geschwänzt hat. Also muss Harald nachsitzen und wir fahren diesen vielseitigen Kurs erneut ab. Anspruchsvoll steile Wurzeltrails bringen uns in verschneite Höhenregionen. Bald gleiten wir unter blauem Himmel weich durch den pulverigen Schnee. Man muss es erlebt haben! Der abschließende Hüttenkaffee in St. Valentin muss wegen Überfüllung leider ausfallen.

hoch bis zur Schneegrenze
 

Sa / 20.11.04 / 1½h / 17km
mit Manu und Thomas
Nach einiger Abstinenz wenden wir uns wieder unserem Hausberg, dem Rosskopf zu. Nach dem halben Weg erreichen wir die Schneegrenze. Der Orkan der vorletzten Nacht hat unsere Trails schon ganz adventlich mit Tannenzweigen dekoriert. Das Ganze mit ein wenig Schnee verziert macht sich recht stimmungsvoll. Manu lässt es gemütlich angehen und fällt immer wieder zurück. Das bringt ihr hinter jeder zweiten Wegbiegung einen überraschenden Schneeball ein ("... hehehe").
Ich habe natürlich absichtlich daneben gezielt!

Nachtbiken am 17.11.2004
 

Mi / 17.11.04 / 2h 21min / 34km / 788hm / Nightride
mit Andi, Bernd, Tom, Tobbi
Heute bereichert uns jemand Neues: Flutlicht-Bernd. Seine selbst gebaute Lampe schlägt alles bisher Gesehene bzw. zeigt alles bislang Nichtgesehene. (Bastelanleitung im Internet). Da wir heute besonders fitte Nightbikers dabeihaben, startet die bislang heftigste Nachttour: 788 Höhenmeter, 34 Kilometer, 36% Steigung und einiges an matschigem Gelände sind in flottem Tempo zu bezwingen, bevor uns die Akku-Power verlässt. Hoch über Kirchzarten führt es uns tief in den Kybfelsen- und Valentinswald hinein. Downhill Günterstal und abschließende Einkehr bei Kerzenschein mit zufriedenem Grinsen im Gesicht.

Hirschsprung - "... sich einst ein solches Tier durch einen gewaltigen Sprung über die Schlucht vor seinen Verfolgern rettete ..."
  

Puderzucker - Hinterwaldkopf
Sa / 13.11.04 / 3h 22min / 49km
mit Manu und Thomas
Durch das Himmelreich ins Höllental zum Hirschsprung. Heute zeigt sich der Hirsch. Zurück über den mit Puderzucker versehenen Hinterwaldkopf.

Einkehr im Waldrestaurant St. Valentin
 

Mi / 10.11.04 / 1h 56min / 26km / Nightride
mit Andi, Karsten, Manu, Tom, Harald, Tobi und Tobbi
Wieder macht sich die kleine Halogengemeinde auf in die Wälder. Wir hangeln uns durch die dicht bewaldeten Hänge des südlichen Dreisamtals Richtung Kappel. Immer wieder gibt der Wald eine fantastische Aussicht ins Tal frei. Nach 200 Höhenmetern erreichen wir die Schneegrenze und fahren nun durch einen weißen Wald. Klasse! Wir umrunden den Kybfelsen und gelangen nach knapp 2 Stunden zum traditionsreichen Waldrestaurant St. Valentin. Nach ausgiebiger Stärkung, so gegen Mitternacht, lassen wir uns zurück nach Freiburg ins Tal rollen.

Hockwende über den Baumstamm - eine schwierige Übung!
 

Sa / 06.11.04 / 1h 57min / 26km
mit Manu und Thomas
Heute tüfteln wir in neuem Terrain an einer Nightbiking-Strecke. Mit Hilfe von Manu`s Pfadfindervorbildung gelingt es uns, die vielen bekannten Puzzlestückchen zu einer ganz fantastischen neuen Strecke zusammenzufügen. Alles dabei: knifflige Singletrails, tolle Aussicht ins Tal, tiefer dunkler Wald und eine rasante, aber nicht zu gefährliche Abfahrt mit abschließendem Hüttenzauber. Die Nightriders können sich schon mal auf die Tour am kommenden Mittwoch freuen.

Wasserwerk Freiburg
 

Mi / 03.11.04 / 2h 19min / 33km / Nightride
mit Andi, Karsten, Manu, Tom, Harald, Alex, Detlef
Zunächst begeben wir uns auf die nächtliche Suche nach einem besonders seltenen Tier, einem Wurm. Durch die Schlossbergruinen irren wir so lange umher, bis wir den Schlossbergdrehwurm haben. Hinter dem Rosskopf führt ein Panoramaweg mit fantastischer Aussicht ins Dreisamtal. Prädikat: landschaftlich sehr reizvoll. Über Kirchzarten fahren wir weiter und nehmen noch ein Stückchen Sternwald mit. Karsten schont das Profil seiner Vorderradreifen und fährt deshalb einen Teil des Weges auf dem Hinterrad zurück (guckst du hier).

Let`s go Kandel
Kandel-Mind
Kandel-View
Kandel-Jump

Der Kandelhöhenweg im Herbst
Kandel-Drink
Kandel-Fog
 

Mo / 01.11.04 / FZ: 5h 44min / TZ: 9h 20min / 69km
mit den 2 Lahmis  (FZ= Fahrzeit, TZ=Tourzeit)
Der Kandelhöhenweg zählt zu den schönsten Trails überhaupt. Und so machen wir uns frühmorgens an einem diesigen Herbsttag auf. Kaum jemand ist unterwegs und wir besichtigen hinter Freiburg die St. Ottilien-Kapelle ganz allein. Stimmungsvoll ist die Grotte mit Quelle, wo die hl. Odilia im 7. Jhdt. vor ihrem Vater Zuflucht fand. Auf dem Bergkamm zwischen Rosskopf und St. Peter machen wir am Streckereck eine ausgiebige Frühstückspause und verspeisen dabei unser mitgebrachten Sandwiches. Getränke gibt`s später am Josefsbrunnen. Weiter rascheln unsere Reifen durch`s Herbstlaub über St. Peter nach Sägendobel. Beim Aufstieg zum Kandelberg zieht dichter Nebel auf. Die Sichtweite beträgt selbst im Wald keine 20 Meter. So verfahren wir uns auch fleißig kreuz und quer im Wald, bis wir viel zu spät und recht erschöpft am Nachmittag den Kandelhof erreichen. Belohnung! Ein Pott Kaffee und die beste Schwarzwälder Kirschtorte der Welt - mit Kirschwasser, versteht sich.

Kandelhöhenweg

Jetzt wird es noch mal spannend: Wir sind inzwischen sehr spät dran und müssen noch knapp 1000 Höhenmeter bergab durch den Kandelwald Richtung Glottertal. Die Sicht durch den Nebel ist kein Fitzelchen besser geworden. Dämmerungseinbruch! Es bleiben uns kaum 60 Minuten, um durch das Labyrinth der Forstwege durchzufinden. Straßen oder Siedlungen gibt es hier keine. An den dichter bewaldeten Stellen können wir wegen der hereinbrechenden Dunkelheit kaum noch etwas erkennen. Als leidenschaftliche Nachtbiker haben wir unser Licht pfiffigerweise zuhause gelassen ... Doch letztlich sind uns die Geister des Waldes wohlgesinnt. Kurz vor dem Oberglottertal reißt der Nebel auf und wir gelangen nach fast 10 Stunden über Heuweiler und Zähringen zurück nach Freiburg.

Wo geht`s lang ?
  

So / 31.10.04 / 3h 50min / 49km / mit den 2 Lahmis
Entspannte lockere Herbsttour. Sternwald > Kappel > Littenweiler > Kirchzarten > Himmelreich > Falkensteig > Hirschsprung > Hinterwaldkopf bis Höfenerhütte > Oberried > und zurück nach Freiburg wie immer entlang der Dreisam. Besonderheiten: 1.) Der Hirsch springt und zeigt sich auch heute nicht - Jägerpfad bei Lebensgefahr wegen Erdrutsch gesperrt. 2.) Picknick mit herrlicher Aussicht hinter der Höfenerhütte - selbst geschmierte Brote schmecken eben doch am besten. 3.) Unheimliches Echo im Wald über Oberried - seit wann hallt es im Wald?

Dreisam-Pendel bei Nacht mit dem Mountainbike (27.10.04)
  

Mi / 27.10.04 / 2h 07min / 32km / Nightride *
mit ... sieh´ selbst!
Dreisam-Pendel: Zunächst ein langes Flachstück im südlichen Dreisamtal via Sternwald > Kappel > Kirchzarten. Dann Schwenk ins nördliche Dreisamtal > Zarten > langes Steilstück hinauf zum Rosskopf. Beim Downhill nach St. Ottilien präsentiert uns einer seine Spezialitäten: Er touchiert einen Baum mit der linken Schulter und nutzt den Schwung für einen Doppelwopper über den Lenker mit Gleitflug bei absoluter Finsternis rechts den Abhang hinunter.
(... obwohl er für so etwas eigentlich schon zu alt ist)

Tobi Hahn quält sich zu Karsten Migels` live-Kommentar (eurosport) hinauf auf den Feldberg
  

So / 24.10.04 / 4½h / 68km / 1300hm
mit Barbara, Harald, Tobi I, Alex, Manu, Tobi II, Thomas
Um uns nicht senile Bettflucht vorwerfen zu lassen, fahren wir erst um 12 Uhr los. Durch herrlich bunten Herbstwald unter blauem Himmel kurbeln wir auf den Schauinsland zum Rappeneck. Dort probieren wir wieder den besten Käsekuchen der Welt, dazu einen großen Hüttenkaffee. Auf dem Feldberg kommentiert später Karsten Migels von eurosport höchstpersönlich und live meine Mountainbikefotos. Das kann er ja sehr gut! Via Hinterwaldkopf, Kirchzarten und entlang der Dreisam schaffen wir es gerade noch, vor Einbruch der Dunkelheit heimzukommen.

Nightride zum Rosskopf
 

Mi / 20.10.04 / 2½h / 27km / Nightride
mit Daniel, Moritz, Karsten, Manu, Tom
Eine leichte Tour über Umwege zum Rosskopf hinauf. Die Trails und Forstwege fordern nicht jeden maximal, halten die Gruppe dafür aber gut zusammen. Gut so! Oben treffen wir einen Biologen der die Beeinflussung von Fledermäusen durch die 4 Windräder wissenschaftlich untersucht. Die Ortungslaute der Fledermäuse macht ein Ultraschalldetektor hörbar. Leider sieht die Natur keine Windräder vor, die mit bis zu 200 km/h rotieren. Ein Parameter der Untersuchung ist die Anzahl erschlagener Fledermäuse, die am Morgen unter den Rotorblättern aufgesammelt werden.




 

So / 17.10.04 / 3h 47min / 57km
mit Manu, Tobi, Thomas
Radio frühmorgens))) )) )  )  "Verkehrsbehinderung auf der Feldberg-Passstraße wegen Schneefalls. Hier ist Winterausrüstung erforderlich." Damit steht das Ziel der heutigen Biketour sofort fest. Wir müssen auf den Feldberg! Im Dreisamtal ist es zunächst noch mild. Von Schnee keine Spur. Oben, kurz hinter dem Hinterwaldkopfsattel sehen wir erste Schneefl(o)eckchen. Kurz darauf stehen wir dann im Schneesturm. Bald müssen wir schieben. Unsere Füße versinken im Schnee. Die Zastlerhütte bietet uns Schutz und wir kauern uns bei Kakao und Kuchen an den wärmenden Kachelofen. Weiter hinauf schaffen wir es heute nicht mehr. Zu viel Schnee. Bei der Abfahrt frieren uns zwar noch die Finger ein, doch im Tal zeigt sich stellenweise die Abendsonne und es wird wieder mild. Haben wir das da gerade wirklich erlebt?
 

Freiburg - bei Nacht - vom Kybfelsen aus
  

Mi / 13.10.04 / 2½h / 21km / Nightride
mit dabei: Dierk, Alex, Daniel, Harald, Tobi, Manu, Tom
Am zweiten Mittwoch-Termin ist unsere kleine Halogengemeinde bereits auf erfreuliche 7 Biker angewachsen. Daniel von last-minute-bikes testet das neue Nipack-Akku, Tobi hat aufgerüstet und fährt nun mit einem richtigen Licht während Alex`s Lupine 2½ Stunden lang anzeigt, dass sie gleich leer ist. So fahren wir hinauf zum Kybfelsen. Tolle Aussicht! Bei den zahlreichen Pausen entwickelt sich eine Art nächtlicher Workshop-Kaffeetanten-Tratsch, bei dem viel gefachsimpelt wird über Bikes und Licht. "Und den Rest kann man dann ja noch unten im Tal bei einem Bierchen besprechen."

Kreaturen der Nacht
 

Mi / 06.10.04 / 1h 42min / 23km / Nightride
mit dabei: Enten-Tobi, Manu, Doc
Wieder hält die Nacht Ungewöhnliches für uns bereit. Im leichten nächtlichen Regen zeigen sich die sonst so seltenen Feuersalamander. Wir machen ein Erinnerungsfoto und lassen diese wunderschönen Tiere im schönsten Terrarium der Welt, der Natur, ihres Weges ziehen. Sie erkennen wohl unsere guten Absichten. Nur so lässt sich erklären, dass sie sich unserer nicht Feuer speiend erwehren. Später schneiden sich unsere gebündelten Halogenstrahlen noch durch dichten Nebel, um zum wohlverdienten Radler in St. Ottilien zu gelangen.

Bike-Treffpunkt Rosskopf
 

So / 03.10.04 / 4h 06min / 53km / 1373hm
mit dabei: Artur, Harald, Manu und Lahmi
Erst mal den Rosskopf hinauf und Nightride-Poster-Kontrolle. Hier ist die Hölle los. Alle nutzen das tolle Herbstwetter und treffen sich oben mit dem Bike auf dem Rosskopf. Die Poster finden rege Beachtung. Dann verrät Harald einige seiner phantastischen Endlos-Singletrails. Pause auf dem Hinterwaldkopf, den Artur samt seiner Fliege im Auge leider nicht erreicht. -
ACTION: Zurück Wurzeltrail-Downhill. Gib alles. Viele Wurzeln. Steil. Schnell. Oh Gott, die Kurve. Straucheln ... wusch )))) Manu kommt von hinten und sieht nur mein heiliges Bike quer auf dem Trail liegen. "Lahmi, wo bist Du? Was ist?" Unten, 5 m tiefer hangabwärts eine Stimme aus dem Laub: "Nichts passiert!"

Nightbiking

Fr / 01.10.04 / 1h 26min / 17km / Nightride
mit dabei: Manu und Thomas
Unsere gewöhnliche Abendtour führt uns hinauf zum Rosskopf. Doch haben wir heute Ungewöhnliches im Gepäck. Mittels Hammer, Nägeln, Kabelbindern, Zange und  ein paar Schildern wird das lang Angedachte heute endlich kundgetan. Passend zum Anlass werden die Schilder natürlich bei Dunkelheit befestigt. Aber sieh selbst! Klick auf`s Bild und dann auf`s Schild ...


(erster Versuch, nicht so unheimlich, guckst du hier)

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